Der Sprung ins Aktivlager war nicht einfach aber Sandro Knab hat ihm wertvolle Tipps gegeben

Kurzinterview mit Benedikt Illmann

JR: Hallo Benedikt, du hast ja letztes Jahr schon als damals noch A-Jugendlicher das eine oder andere Mal Bekanntschaft mit dem Landesligafußball der Aktiven gemacht. Zwischenzeitlich sieht dich der Coach offenbar bereits als feste Größe im Angriff unserer ERSTEN. Der Wechsel ins Aktivlager (4 Tore gegen Wyhl) scheint dir sehr leicht gefallen zu sein oder täuscht das etwa?

Benedikt Illmann kam bereits letztes Jahr als A-Jugendlicher gelegentlich zum Einsatz. Zwischenzeitlich befindet er sich in seinem ersten Aktivjahr und durfte sich bereits mit vier Toren und einer Vorlage in die Scorerliste eintragen.
(Foto: Jürgen Rudigier)

BI: Leicht gefallen würde ich nicht sagen. Der Sprung in den Aktivbereich ist nicht einfach. Ich habe etwas Zeit gebraucht und musste auch an meinem Spiel arbeiten. Im Aktivbereich muss vor allem ein Stürmer robust sein und körperlich dagegenhalten, ich denke daran habe ich gearbeitet und und hab mich jetzt gegen Wyhl belohnt. Aber auch die Mannschaft macht es uns jungen Spielern einfacher, indem wir von allen sehr gut aufgenommen und integriert worden sind.

JR: Wo hast du deine Fußballkarriere begonnen und welches waren deine bisherigen Stationen?
BI: Angefangen mit Fußball habe ich bei mir im Heimatverein beim SV Rheintal. Von dort aus bin ich dann in die U11 vom FC Schaffhausen in die Schweiz gewechselt. Habe dort eine Saison gespielt und wurde dann zum SC Freiburg ins Training eingeladen, wo ich anschließend 4 Jahre gespielt habe. Als der Weg beim SC vorbei war, kam ein Angebot vom FC Aarau, wo ich dann bei der U16 spielte. In dieser Zeit hatte ich leider eine schwere Leistenverletzung und habe mich auch sozial nicht wirklich wohl gefühlt, weshalb ich mich nach einem halben Jahr entschloss, den Verein zu verlassen.

JR: Wie kam der Wechsel zum SV 08 Laufenburg zustande und was war entscheidend für deinen Entschluss nach Laufenburg zu wechseln?
BI: Der Wechsel kam durch einen Mitspieler zu Stande, ein aktueller Teamkollege aus der Ersten, Simon Hilpert. Wir haben zusammen 2 Jahre in Freiburg verbracht und er wechselte anschließend zum SV08. Für mich hat in Laufenburg alles gepasst, ich kannte schon einige Spieler und auch im Verein fühlte ich mich auf Anhieb wohl.

JR Worin liegt der entscheidende Unterschied zwischen A-Jugend-Landesliga und der Landesliga Aktiven und wie unterscheidet sich das Training?
BI: Der größte Unterschied ist das Tempo und die Körperlichkeit. Man hat viel weniger Zeit bei der Ballannahme oder bei Dribblings und muss auch körperlich sehr dagegenhalten. Das Training in der Ersten ist wesentlich intensiver, mit unserem Co-Trainer Yannick sind wir in dem Bereich Fitness bestens aufgestellt. Wir machen viel Kraft und Ausdauer-Training, Ich denke in diesem Bereich sind wir einigen unserer Gegner überlegen.

JR: Auf welcher Position siehst du dich am stärksten?
BI: Als Stürmer auf der 9

JR: Gibt es einen Spieler im SV 08 Team, der dich besonders beeindruckt?
BI: Sandro Knab. Ich als Offensiv Spieler kann mir sehr viel von ihm abschauen und er gibt mir auch oft Tipps was ich in bestimmten Situationen besser oder anders lösen kann. Ich denke solche erfahrenen Spieler wie er können uns Jungen enorm weiterhelfen.

JR: Dein Vorbild im Profifußball?
BI: Robert Lewandowski. Seine Torgefährlichkeit und sein Laufverhalten sind überragend.

JR: Welche Ziele hast du dir mit dem SV 08 gesetzt?
BI: Eine wichtige Rolle im Team zu sein und der Mannschaft in jedem Spiel weiterzuhelfen. Als Stürmer natürlich möglichst viele Tore und Vorlagen.

JR: Was machst du beruflich?
BI: Ich befinde mich gerade im 2. Lehrjahr als Automobilkaufmann beim Südstern-Bölle in Tiengen.

JR: Wie lautet dein Tipp für das morgige Spiel in Ballrechten-Dottingen?
BI: 1:4 für den SV08 😊

JR: Besten Dank für das Interview und weiterhin viel Glück und Erfolg privat wie auch beim SV 08 !

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