Aus der Geschichte der legendären Internationalen Osterturniere

Immer wieder besonders faszinierend:  
Das Elfmeterschießen

Von 1960 an bis ins Jahr 1977 hat der SV 08 im Waldstadion jährlich über die Osterfeiertage mit großem Erfolg ein Internationales A-Junioren Turnier ausgerichtet, das sich im Laufe der Jahre weit über die Grenzen Laufenburgs hinaus großer Beliebtheit erfreute.

Bis zum Jahre 1968 war das Turnier anfänglich ausschließlich mit Mannschaften aus dem Bezirk Hochrhein besetzt. Das sollte sich sehr bald ändern, nachdem Dieter Schwand 1966 von Rastatt nach Laufenburg zog und schon das Amt des Jugendleiters übernahm. 1969 hieß der Turniersieger bereits VfB Borussia Neunkirchen und 1970 ging der Wanderpokal in den Besitz des FC 08 Villingen über. In den folgenden Jahren konnte das mit großem Aufwand organisierte Turnier immer mehr an Attraktivität hinzu gewinnen und über die drei Turniertage strömten Jahr für Jahr zwischen 2500 und 3000 Zuschauer ins Waldstadion.

Traditionsclubs wie MSV Duisburg, Karlsruher SC, Fortuna Köln, Spandauer SV, Freiburger FC, 1. FC Nürnberg, der FC Augsburg,(mit Bernd Schuster), Bayer Leverkusen waren ebenso nach Laufenburg gekommen wie der FC Northampton aus England, ein Auswahlteam aus Nordengland, Sparta Rotterdam und DHC Delft aus Holland, die Hillside Ardgowans und die Eastercraigs FC Glasgow aus Schottland, BSC Old Boys Basel und  diverse Auswahlteams aus der Schweiz, SC Stade Croisicais aus Frankreich oder der AC Brescia aus Italien.

Große Begeisterung (siehe Foto oben) lösten immer wieder die Elfmeterschießen aus, die über den Turniersieg entscheiden mussten. 1973 gewann der 1. FC Nürnberg das Duell gegen den Karlsruher Sportclub. Meist platzierten sich hinter dem Tor mehr als 100 Jugendliche, um das Elfmeterschießen aus nächster Nähe zu beobachten.

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