Der Puzzlemeister will für sein letztes Heimspiel erneut eine Lösung finden das Personalproblem auszugleichen

Die Vorschau

Mit sechs Feldspielern der 1. Mannschaft, 5 Spielern der ZWEITEN und 2 A-Jugendspielern war Michael Wasmer letzten Sonntag beim FC Freiburg St. Georgen angetreten. Am Ende der Partie stand ein 2:0 Auswärtserfolg seiner Mannschaft. Die BZ verlieh dem zum Saisonschluss scheidenden Coach Michael Wasmer den Titel Puzzlemeister.

Sehr viel rosiger sieht es am kommenden Samstag beim für Michael Wamser letzten Heimspiel gegen den zuletzt gestrauchelten FSV Rheinfelden nicht gerade aus, denn personell wird sich gegenüber der letzten Woche offenbar nicht  sehr viel ändern.

Die Gäste, lange Zeit über die Saison hinweg der Topfavorit der Liga und nun Tabellendritter, laufen nicht erst seit der 0:5 Niederlage am vergangenen Wochenende gegen FSV RW Stegen Gefahr, selbst Platz 2 noch zu verpassen. Einen weiteren Ausrutscher können sich die Gäste nicht erlauben, denn sonst wäre der Traum vom Verbandsligaaufstieg endgültig ausgeträumt.

Coach Michael Wasmer vor seinem letzten Heimspiel auf die Frage: 

Ich gehe mal davon aus, dass es dein Wunsch wäre, dich am Samstag bei deinem letzten Heimspiel als Trainer mit einem Sieg vom eigenen Publikum zu verabschieden. Allerdings kommt nun mit dem FSV Rheinfelden ein sehr starker Gegner ins Waldstadion, der kurz vor der Ziellinie nochmals arg ins Stolpern geraten ist und der sich keinen weiteren Ausrutscher leisten darf, will er nicht auch noch die Chance auf Platz 2 verspielen.

In Freiburg St. Georgen standen dir am vergangenen Sonntag nur 6 Feldspieler der ERSTEN zur Verfügung. Dennoch habt ihr dort wider Erwarten mit 2:0 Toren gewonnen. Die BZ verlieh dir am Montag darauf den Titel „Puzzlemeister“. 

Gestern hattet ihr Training. Wie sieht es denn zwischenzeitlich personell aus? Hat sich die prekäre Personalsituation etwas entspannt oder stehst du erneut vor der Herausforderung, ein kompliziertes Mannschaftspuzzle herzustellen?

„Hallo Jürgen, ja es ist so wie du schreibst. Mit Rheinfelden kommt ein sehr starker Gegner ins Waldstadion aber ich freue mich sehr auf dieses Spiel wir wollen unbedingt das letzte Heimspiel gewinnen. Dass es schwierig werden wird ist klar und meine Qualifikation als Puzzlemeister werde ich erneut unter Beweis stellen  müssen, denn wir können erst heute nach dem Abschluss- Training sagen wer im Kader stehen wird. Klar ist, dass es nicht sonderlich viel mehr sein werden als letzte Woche. Wir werden demnach wieder mit Spielern der A Jugend und der zweiten Mannschaft auflaufen.“

Das Vorrundenspiel

Vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse endete die Vorrunden-Begegnung mit einem 1:1 Unentschieden. Sandro Knab war nach gut einer halben Stunde seinem Gegenspieler Julian Jäger enteilt und mit der Kugel am Fuß in Richtung Torhüter Ozan unterwegs. Julian Jäger konnte die Sturmspitze rund 20 Meter vor dem Tor nur noch durch eine Notbremse stoppen, was Schiedsrichter Remigiusz Baran sofort mit der Roten Karte quittierte. Den fälligen Freistoß zirkelte Sandro Knab unhaltbar für Ozan an der Mauer vorbei präzise zum 0:1 ins kurze Eck. Mit einem durchaus verdienten 1:0 Vorsprung der Wase-Elf ging es in die Pause.

Paul Denz – Nach Julian Jäger (ROT) musste auch er Mitte der zweiten Halbzeit nach einem Gerangel im Mittelfeld frühzeitig mit Gelb-Rot vom Platz | Foto. Jürgen Rudigier

Die zweite Halbzeit 

Kaum 5 Minuten nach Wiederanpfiff bot sich Felix Zölle nach einem Abstimmungsfehler in der FSV Abwehr allein vor Torhüter Ozan stehend die Riesenchance das vielleicht vorentscheidende 0:2 zu erzielen. Doch überrascht von der Möglichkeit zögerte er einen Tick zu lange und die Chance war vertan. Die etwas größeren Spielanteile lagen nun bei den Platzherren. Die SV 08 Abwehr hielt aber weiter stand und wenn es eng wurde stand hinter der Abwehr auch noch Fatih Er, der ein tadelloses Spiel machte.

20 Minuten waren vergangen, als es im Mittelfeld zu einem Gerangel kam, in dessen Verlauf Schiedsrichter Baran Paul Denz mit Gelb bzw. mit Gelb/Rot bestrafte. Jetzt war das Derby personell wieder ausgeglichen. Der FSV drängte nun auf den Ausgleich. Mit zunehmender Spielzeit wurde die Partie jetzt immer hektischer und emotionaler aber nie unfair, obwohl Schiedsrichter Baran neben der Roten und Gelb/Roten Karte insgesamt auch achtmal Gelb zog.

Der SV 08 verteidigte gut und kam selbst in der starken Drangphase des Tabellenführers immer noch zu aussichtsreichen Vorstößen. Doch der Ausgleich lag nun buchstäblich in der Luft. Dieser fiel dann auch tatsächlich 8 Minuten vor Ende der offiziellen Spielzeit durch Massimo De Franco, der aus spitzem Winkel ins lange Eck traf. Es blieb spannend bis zum Schlusspfiff. An der insgesamt gerechten Punkteteilung änderte sich aber auch in der 3minütigen Nachspielzeit nichts mehr.

 

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