Spiel war ok – gerechtes Unentschieden – starker Gegner – Schiri gut – wir nicht

Verfolger FSV RW Stegen verliert weiter an Boden

Unterschiedlich fielen die Meinungen zum gestrigen Heimspiel unserer ERSTEN aus. Während Stadionsprecher Werner Oeschger und 1. Vorstand Johann Scheible sich offenbar darüber einig waren, dass es ein gutes Landesligaspiel gegen einen guten und geschickt agierenden Gegner mit guten Chancen auf beiden Seiten und einem am Ende gerechten Ergebnis gewesen sei, war im kurz gehaltenen Fazit von Chefcoach Michael Wasmer spät abends doch noch eine gewisse Enttäuschung deutlich herauszuhören.

„Spiel war ok – gerechtes Unentschieden – starker Gegner – Schiri gut – Wir nicht – aber das gibt es halt mal.“

Klar hatte man sich mehr erhofft, zumal die Nullachter, abgesehen von Felix Zölle, selten mit einer so gut besetzten Startelf auflaufen konnten als dies gestern der Fall war. Wichtig aber war, dass die Mannschaft bis zum Ende gefightet und sich dafür in buchstäblich letzter Sekunde belohnt hat. Je länger eine Erfolgsserie dauert um so größer die Gefahr der Selbstüberschätzung. Gut, dass es noch Mannschaften in dieser Liga gibt, die keinen Gegner fürchten müssen, denn solche Teams könnten durchaus auch der Konkurrenz noch Probleme bereiten.

Die Nullachter befinden sich nach wie vor in der Spur. Kritiker sollten sich mal wieder an die teils düsteren Prognosen vor Saisonbeginn erinnern als noch erhebliche Zweifel am Klassenerhalt aufkamen. Ein Warnschuss zur rechten Zeit kann manchmal nicht schaden.

Schon am kommenden Wochenende steht die Mannschaft beim FSV RW Stegen vor der großen Chance, ihren Vorsprung auf einen der engsten Verfolger noch weiter auszubauen.

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