SV 08 empfängt am Samstag abstiegsbedrohten FC Wittlingen der nach deutlichem Aufwärtstrend letzten Sonntag erstmals in diesem Jahr ohne Punkte blieb

Seit 2013 standen sich der SV 08 Laufenburg und der FC Wittlingen in 17 Pflichtspielen gegenüber. Neunmal ging der SV 08 als Sieger vom Platz, viermal waren es die Gäste aus Wittlingen die ihrem Konto drei Punkte gutschreiben durften. Die anderen vier Begegnungen endeten mit einem Unentschieden. Mit einer Punkteteilung mussten sich die beiden Mannschaften auch im Vorrundenspiel am 12. September des vergangenen Jahres begnügen.

Kopfballduell Paul Denz und Timo Glattacker | Foto: Jürgen Rudigier 

Auf der knüppelharten und holprigen Wittlinger Breitmatte tat sich der SV 08 sehr schwer ins Spiel zu finden. Die Gastgeber dominierten die Begegnung klar und hätten eigentlich schon früher in Führung gehen müssen. Torlos ging es in die Kabinen und auch nach dem Wechsel mussten die Nullachter alles daran setzen, den Wittlinger Führungstreffer zu verhindern. Dies gelang bis zur 71. Minute, doch dann war es Sascha Strazzeri der die Kugel mit einem Distanzschuss zum verdienten 1:0 ins Netz beförderte.

Danach bemühte sich der SV 08 nochmals, um vielleicht doch noch wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Das Bemühen wurde dann tatsächlich noch belohnt belohnt, als sich Paul Denz sieben Minuten vor Schluss auf der linken Seite gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und die Kugel zum glücklichen Ausgleich ins lange Eck schlenzte.

Mit 16 Punkten aus 20 Spielen rangieren die vom Abstieg bedrohten Gäste nun auf Rang 15. In der Winterpause nahm der FC Wittlingen einen Trainerwechsel vor. Auf Tiziano Di Domenico folgte Spielertrainer Fabio Muto, in der Vorrunde noch Assistenztrainer seines Vorgängers. Seine Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. Nach zwei Siegen und einem Unentschieden beim Tabellenführer FSV Rheinfelden musste man vergangenen Sonntag  in Stegen, trotz zweimaliger Führung, die erste Niederlage hinnehmen.

Beim FC Wittlingen war zuletzt also ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Die heimstarken Nullachter, sieben Siege, ein Remis und zwei Niederlagen, werden am Samstag sicher auf einen hochmotivierten Gegner treffen, der, wie im Vorrundenspiel, zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen möchte, um sich baldmöglichst aus der Gefahrenzone zu bringen.

In welcher personellen Besetzung die Hausherren am Samstag auflaufen werden, wird sich die nächsten Tage zeigen. Die Begegnung dürfte aller Voraussicht nach erstmals auf dem Hauptspielfeld des Waldstadions ausgetragen werden.

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