Weitestgehend gut gespielt und doch stehst du plötzlich im Regen…

Foto: Jürgen Rudigier

So hat man sich den Saisonstart beim bis vor „Corona“ klaren Tabellenzweiten sicher nicht vorgestellt. Mit 8 Punkten nach 6 Spielen stehen die Nullachter hinter dem FC Wittlingen, den man vor Wochen noch mit 6:0 geschlagen hatte, aktuell auf Rang 9.

Dabei hat die neu formierte Mannschaft im Grunde zumindest über weite Strecken noch kein schlechtes Spiel abgeliefert. Zwei klare Siege, zwei Niederlagen gegen die Spitzenteams Hausen und Bahlingen, bei denen man auf Augenhöhe mitspielte und ein Remis in Freiburg St. Georgen, in einem Spiel in dem man es, ebenso wie am Samstag gegen Untermünstertal, nach zahlreich vertanen Möglichkeiten versäumt hatte, die Begegnung frühzeitig zu entscheiden, ergeben aber nun mal nicht mehr als 8 Punkte.

Die 1. Halbzeit gegen Untermünstertal gehörte mit zum Besten was man in der Vergangenheit im Waldstadion gesehen hat. Selten lief der Ball so flüssig über mehrere Stationen durch die eigenen Reihen wie in den ersten 45 Minuten. Wieder einmal mehr was es das Aluminium, das eine mögliche Vorentscheidung verhinderte. Und selbst  im zweiten Spielabschnitt, als die Gäste zweifellos die größeren Spielanteile hatten, wäre es nach einem weiteren Aluminiumtreffer (Sandro D`Accurso) aber auch bei einer konsequenteren Ausnutzung der Konterchancen (Mendy, Gläsemann) durchaus noch möglich gewesen, die Vorentscheidung herbeizuführen.

Die Mannschaft gehört zweifellos zu den Spitzenteams der Landesliga, muss nun aber aufpassen, nicht im Regen zurück gelassen zu werden. Am kommenden Sonntag wartet in Stegen die nächste schwere Aufgabe auf das Team. Dort zu punkten bedarf es einer Leistung ähnlich der 1. Halbzeit des vergangenen Samstags, dann allerdings möglichst über die volle Distanz.

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