
Die von den Spielern nach der Heimniederlage gegen Lörrach-Brombach versprochene Reaktion sei in Wyhl auch tatsächlich gekommen. „Die Jungs spielten wie aus einem Guss,“ schreibt Coach Michael Hagmann in seinem Grußwort der kommenden Ausgabe der Stadionzeitung.
Rund 30 Minuten lang, habe sich sein Team sehr gute Chancen herausgespielt, doch der Ball habe die Linie einfach nicht überschreiten wollen. „Schüsse von Illmann, Armenio, Knab, Gläsemann und Halili wurden entweder vom Gegner geblockt oder das Aluminium war im Weg.“ Darüber hinaus haderte der Coach auch mit den Entscheidungen des französischen Schiedsrichters, der den Nullachtern „zwei klare Elfmeter verwehrt“ und Jonas Gläsemann ein reguläres Tor aberkannt habe.
„Das Glück war an diesem Tag leider nicht auf unserer Seite,“ schreibt Michael Hagmann weiter, um dann aber doch noch etwas selbstkritisch hinzuzufügen: „Manchmal muss man sein Glück aber auch erzwingen und nicht immer geht es darum schön zu spielen, sondern einfach nur um die Punkte.“ Am kommenden Samstag werde das Team mit gleicher Entschlossenheit und Einstellung ins Spiel gehen und alles dafür tun um die Punkte im Waldstadion zu behalten.
Und Torhüter Fatih Er meint zur Begegnung in Wyhl:
„Wir hätten das Spiel in der ersten Halbzeit schon entscheiden sollen. Genug Chancen waren vorhanden.
Zweite Halbzeit zweimal ausgekontert und in der Defensive gepennt. Zur Leistung der Spielleitung meint er:
„Ich bin eigentlich der letzte, der an den Schiedsrichtern herumnörgelt. Aber so etwas wie in Wyhl geht gar nicht! Die Leistung des Gespanns war einfach nur schlecht“ soll aber nicht heißen, dass das der Grund unserer Niederlage war. Die haben wir uns ganz einfach selbst zuzuschreiben.
