Große Sorgen bereitete zuletzt das Natur-Rasenspielfeld des Waldstadions. Der Untergrund war im Lauf der Zeit verdichtet, so dass zwischen Oberfläche und Untergrund keine Bindung mehr vorhanden war. Dies führt dazu, dass das Wurzelwerk nicht tief genug greifen konnte, was bei Belastung des Rasens zu Abscherungen führte, wodurch der Platz auch immer größer werdende Unebenheiten aufwies.

Vergangenen Mittwoch war nun die Firma GOTEC mit schwerem Gerät angerückt und zwei volle Tage damit beschäftigt, das Problem zu beheben.
Zunächst wurde das komplette Rasenspielfeld in zwei Arbeitsgängen aerifiziert. Danach wurden 52 Tonnen Spezialsand aufgebracht. Im Anschluss erfolgte die Verifizierung des gesamten Spielfelds. Hierzu kam eine Maschine mit 16 cm langen Eisensporns zum Einsatz.
Im nächsten Arbeitsgang wurde der Sand mehrfach auf der gesamten Anlage „verschleppt“, um damit die 50 Löcher pro Quadratmeter zu verfüllen. Der zu erwartende Regen in der nächsten Woche, wird dann den Restsand noch einspülen. Desweiteren wurde der komplette Platz neu nachgesäht, die Samenkörner in den Boden iniziert und danach die Rasenfläche mit Spezialdünger mit hohem Kalkanteil gedüngt.





Je nach Wetterentwicklung muss der Platz jetzt bis zu 4 Wochen ruhen und je nach Wachstumsfortschritt zweimal die Woche gemäht werden.
Die gesamte Maßnahme belastet das Pflegekonto mit einem fünfstelligen Betrag. Hinzu kommen etliche Helferstunden, die unter Regie von Johann Scheible geleistet wurden.
