Dienstags NACHGEHAKT – Heute bei Lukas Müller

JR: Lukas, bitte stell dich doch mal selbst vor. Welches waren deine bisherigen sportlichen Stationen. Was machst du beruflich?
LM: Ich bin Lukas, 20 Jahre alt und komme aus Hänner. Fußball war eigentlich schon immer ein großer Teil von meinem Leben. Angefangen habe ich damals beim SV Hänner, bevor sich die Vereine dann zum JFV Region Laufenburg zusammengeschlossen haben. Dort habe ich meine komplette Jugendzeit gespielt. Seit dieser Saison bin ich jetzt im Aktivbereich unterwegs und spiele aktuell in der Zweiten Mannschaft.

Beruflich arbeite ich als Chemikant in Laufenburg bei der Firma Höganäs. In meiner Freizeit bin ich neben dem Fußball gerne im Fitnessstudio unterwegs, treffe mich mit Freunden oder stehe im Winter auch gerne auf dem Snowboard.

JR: Innerhalb zwei Wochen zwei Siege gegen zwei Mannschaften, die um den Aufstieg spielen! Was ist denn nun plötzlich bei euch los, nach all den davor eher enttäuschenden Auftritten?
LM: Ich glaube, wir haben in den letzten Spielen einfach wieder als richtige Mannschaft funktioniert. In den Wochen davor hat uns oft das Selbstvertrauen gefehlt und wir haben uns nach Rückschlägen zu schnell hängen lassen. Gegen starke Gegner ist man oft automatisch noch etwas konzentrierter und motivierter. Natürlich hilft es uns auch, dass wir ab und zu Unterstützung aus der Ersten bekommen, weil dadurch nochmal mehr Qualität und Ruhe ins Spiel kommt. Nach den eher schwierigen Wochen haben wir jetzt endlich wieder gezeigt, was eigentlich in der Mannschaft steckt.

JR: Am Samstag wurdest du erstmals bei der ERSTEN eingewechselt. Wie nervös warst du vor dem Spiel und wie war’s dann auf dem Platz?
LM: Die Nervosität war auf jeden Fall da, gerade kurz bevor ich eingewechselt wurde. Aber ich glaube, das gehört bei so einem Moment auch dazu. Sobald das Spiel dann läuft, blendet man vieles aus und konzentriert sich einfach auf den Fußball. Es hat echt Spaß gemacht und war ein besonderes Gefühl, zum ersten Mal für die Erste auf dem Platz zu stehen. Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

JR: Um ein Haar wäre dir noch ein Tor gelungen. Hast du es im Nachhinein nicht etwa bereut selbst aufs Tor zu schießen, statt den Ball nochmals quer zu legen?
LM: Im Spiel selbst denkt man da gar nicht lange nach, da zählt einfach die Entscheidung in dem Moment. Ich habe mich fürs Abspielen entschieden, weil ich dachte, dass es die bessere Möglichkeit ist. Im Nachhinein denkt man schon drüber nach, ob man es vielleicht einfach selbst hätte probieren sollen.

JR: Unser grade erst gewählte Vorstand Sport Michael Hagmann hat angedeutet, kommende Saison seinen Fokus auch etwas mehr auf die ZWEITE zu richten. Was gibt es deiner Meinung seitens des Vereins vorrangig zu verbessern?
LM: Ich finde es gut, dass die Zweite mehr in den Fokus rückt. Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem eine noch bessere Abstimmung und ein engerer Austausch zwischen den Aktivteams. Wenn die Zusammenarbeit klarer und unkomplizierter läuft, profitieren am Ende alle Mannschaften davon. Insgesamt geht es aber in die richtige Richtung.

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