Dienstags NACHGEHAKT- Simon Hilpert hat das Pokalspiel in Villingen ins Visier genommen

Er war und ist eine feste Größe im Team der Nullachter. Die ersten sieben Pflichtspiele der laufenden Saison stand er jeweils in der Startformation. Sein letztes Spiel bestritt der in Laufenburg wohnhafte Experte für Digitalisierung & Prozesse im Rechnungswesen, Simon Hilpert, am 27. September gegen den SC Lahr. Nicht zuletzt war es ihm verdanken, dass sein Team ohne Gegentor blieb und gegen einen guten Gegner mit 3:0 Toren gewinnen konnte. Eine Knieverletzung kurz vor Ende der Begegnung setzt ihn bis heute außer Gefecht.

Sein Weg ist noch nicht zu Ende, doch er zeigt sich bereits wieder zuversichtlich.

JR: Hallo Simon, dein letztes Spiel liegt nun bereits 10 Wochen zurück. Du warst in bester Verfassung bis dich eine komplizierte Knieverletzung gestoppt hat. Wie sehr schmerzt es, die Spiele deiner Teamkollegen von außen anschauen zu müssen?
SH: Einerseits freut es mich richtig, dass es für uns in der Verbandsliga so super läuft. Aber klar, auf der anderen Seite, würde ich auch sehr gerne wieder mit der Mannschaft auf dem Platz stehen, gerade wenn man sieht, welch schönen Fußball die Jungs aktuell spielen.

JR: Wie geht es dir bzw. deinem Knie zwischenzeitlich. Wirst du in absehbarer Zeit wieder trainieren können und in der Rückrunde vielleicht sogar wieder zur Verfügung stehen?
SH: Das Knie macht gute Fortschritte und ich bin schon wieder regelmäßig im Fitnessstudio, um die Beinmuskulatur aufzubauen. Bei dieser Art von Verletzung ist es aber schwierig Prognosen abzugeben. Mein selbst gestecktes Ziel ist auf jeden Fall das Pokalspiel gegen Villingen. Ob das realistisch ist, wird man in den nächsten Wochen sehen, wenn ich wieder langsam mit Joggen starten kann.

JR: Hatte die Fußballpause denn wenigstens auch etwas Positives? Konntest du die Zeit für etwas nutzen, was dir sonst vielleicht nicht in dem Maße möglich gewesen wäre?
SH: Ich habe die fußballfreien Wochenenden gut genutzt und war viel mit Freunden oder meiner Freundin unterwegs, zuletzt für ein paar Tage in London.

JR: Bis zum Pokalspiel in Villingen sind es noch 4 Monate. Ist es das Pokalspiel als solches das dir so wichtig ist oder ist es eher dein zeitlich gestecktes Ziel bis zur vollständigen Genesung?
SH: Beides, wenn der SV 08 endlich mal ein Viertelfinale im Südbadenpokal spielen darf, will man dort natürlich dabei sein. Auf der anderen Seite ist es für den Kopf auch wichtig, mit dem Spiel in Villingen ein realistisches Ziel vor Augen zu haben, auf das man hinarbeiten kann.

JR: Wie hast du die Nachricht von Michael Hagmann aufgenommen, nach Ende der Saison nicht mehr als Trainer zur Verfügung zu stehen und wie siehst du die Zukunft des Teams ?
SH: Das hat mich voll aus der Kalten erwischt. Miggi hat zwar eine außerordentliche Sitzung einberufen, aber mit dieser Neuigkeit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich finde es wirklich schade, dass er aufhört. Miggi ist fachlich und menschlich ein Top-Coach. Deswegen bin ich mir auch sicher, dass er in seiner neuen Position als Vorstand Sport einen geeigneten Nachfolger auf der Trainerposition finden wird.

JR: Vielen Dank Simon. Dann wünschen wir dir erst mal, dass sich deine Ziele auch wirklich erfüllen werden.

Foto: Jürgen Rudigier

Simon Hilpert, ein Defensivspieler an dem nur schwer vorbeizukommen ist, der aber auch im Spielaufbau Akzente setzen kann.

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