JR: Hallo Sebastian, seit Sommer 2023 spielst du für den SV 08 und hast mittlerweile 41 Landesliga-Einsätze im Trikot der Nullachter absolviert. Du bist also im Waldstadion längst kein Unbekannter mehr. Dennoch ein paar Fragen zu deiner Person. Viele wissen vermutlich gar nicht, dass du als Jugendlicher schon mal für den SV 08 gespielt hast. Wann und wo hast du damit begonnen im Verein Fußball zu spielen und welches waren deine bisherigen Stationen?
SS: Begonnen habe ich bei den F-Junioren beim VFR Horheim-Schwerzen. Anschließend war ich beim SC Lauchringen in der D-Jugend am Ball. Beim SV 08 Laufenburg und FC Rot-Weiß Weilheim habe ich dann jeweils 2 1/2 Jahre in der Jugend verbracht. Meine ersten Erfahrungen im Aktivfußball sammelte ich beim FC Rot-Weiß Weilheim. Von dort zog es mich zum FC Erzingen. Danach folgte bekanntlich der Wechsel zum SV 08 Laufenburg.

JR: Was machst du beruflich?
SS: Momentan arbeite ich als Polymechaniker in Bülach (Schweiz) und bin dort in der Montage tätig.
JR: Wie kam denn eigentlich dein Wechsel zum SV 08 zustande. Was gab den Ausschlag?
SS: Nach Miggi‘s Amtsantritt in Laufenburg hat er mich gefragt, ob ich Interesse hätte nach Laufenburg zu wechseln. Da wir uns aus Weilheimer Zeiten kennen und ich weiterhin in der Landesliga spielen wollte, war das der logische Schritt.

JR: Anfänglich musstest du dich häufig mit Teileinsätzen begnügen. Zwischenzeitlich findet man dich viel öfter in der Startformation. Du hast eine gute Entwicklung genommen. Nimmst du das auch selbst wahr und wenn ja, worauf führst du diese Entwicklung zurück?
SS: Sicherlich nehme ich das wahr, wenn man häufiger von Beginn an starten darf. Zu Beginn kam ich mit einer langwierigen Verletzung nach Laufenburg, nach dem ich wieder einsatzfähig war, hatte ich große Anlaufschwierigkeiten. Grundsätzlich bin ich in jedem Training dabei, gebe Gas und versuche zum Erfolg der Mannschaft beizutragen.
JR: Vergangenen Samstag habt ihr das Spiel gegen Gundelfingen/Wildtal zwar verdient gewonnen. Dennoch fiel der Siegtreffer erst in der Nachspielzeit. Warum habt ihr euch so schwer getan? Lag es womöglich daran, dass ihr erstmals in diesem Jahr auf heimischem Rasen gespielt habt?
SS: Am Rasen lag es sicherlich nicht, der war in einem guten Zustand. Grundlegend haben wir kein schlechtes Spiel gezeigt, aber unsere Chancen nicht nutzen können, die wir teilweise schön heraus gespielt hatten. Beinahe hätte sich das gerächt, aber wir sind dran geblieben und haben bis zum Schluss daran geglaubt.
JR: Welcher Belag kommt dir persönlich mehr entgegen? Kura oder Naturrasen?
SS: Ich spiele auf beiden Belägen gerne, aber der Kunstrasen liegt der Mannschaft besser.
JR: Am Donnerstag kommt der FC Tiengen zum Derby ins Waldstadion. Für Fans beider Lager ein besonderes Spiel. Ist es auch für dich ein besonderes Spiel?
SS: Ein Derby unter Flutlicht ist für jeden Fußballer ein besonderes Spiel, vor allem weil wir uns für die unglückliche Niederlage im Hinspiel revanchieren wollen.
JR: Zu Saisonbeginn war es ja nicht unbedingt zu erwarten, dass ihr erneut im Kampf um die Aufstiegsplätze ein Wort mitreden könnt. Jetzt gehe ich aber mal davon aus, dass ihr euch Platz 2 als neues Ziel gesteckt habt?
SS: Ich glaube unser Ziel sollte es sein uns auf die kommenden Spiele zu fokussieren. Da warten noch einige harte Brocken auf uns. Wenn die Spiele gespielt sind, werden wir sehen wo wir stehen.
JR: Verbandsliga! Ist das ein Thema in der Mannschaft? Einige der Spieler haben die 30 bereits überschritten!?
SS: Aktuell ist das überhaupt kein Thema innerhalb der Mannschaft. Wir wollen einfach möglichst jedes unserer Spiele gewinnen.
JR: Also eher von Spiel zu Spiel denken?!
SS: Ja und unser nächstes Spiel ist das gegen den FC Tiengen.
Danke und viel Glück am Donnerstagabend!
