Vor 15 Jahren kickte der heute 39 jährige Timo Jankowksi noch in der 1. Mannschaft des SV 08 Laufenburg. Danach erwarb er die DFB A-Lizenz und nach seinen Stationen als DFB Stützpunkt-Trainer und langjähriger Leiter Nachwuchs des Grasshopper-Clubs Zürich zog es ihn mit seiner Familie, ohne den Blick auf den Fußball zu verlieren, auf die weit östlich von Australien gelegenen Fidschi-Inseln. Dort ist Timo nun schon seit 2021 als Technischer Direktor des Fußballverbands Fidschi verantwortlich für den Profi- und Amateurfußball.
Drei Jahre nach seinem Start auf den Fidschi Inseln kann Timo bereits auf sehr viele Erfolge zurückblicken. Sein mutiger Weg, seine Erfolge aber auch die persönliche Lebensgeschichte der Familie Jankowski blieb auch den Medien nicht verborgen. So berichteten vor einem Jahr der SÜDKURIER über die Arbeit von Timo. Aber auch das ZDF strahlte in seiner Sportschau eine sehr eindrucksvolle Reportage über den gelernten Betriebswirt und den Fußball von Ozeanien aus. Während die U20 der Fidschi Inseln es bereits bis zur WM Qualifikation geschafft hat, soll dies, mit Hilfe von Timos Engagement, für 2030 auch den Profis gelingen. (Näheres hierzu demnächst)
Oberste Priorität in Timos Arbeit hat aber auch die Nachwuchsarbeit. Ständig ist er auf der Suche nach Talenten. Hierzu stattet er sehr häufig Schulen seinen Besuch ab. Meistens kommt er dort nicht nur mit leeren Händen an. Mit Bällen und Trikots aber auch mit Vorträgen und Trainingseinheiten kann er die Jungs und Mädchen für den Fußballsport begeistern.

Vor wenigen Wochen kehrte Timo Jankowski für ein paar Tage in seine Heimat zurück. Frank Rudigier traf ihn in Waldshut am Weihnachtsmarkt, braun gebrannt, bekleidet mit einer leichten Jeansjacke. Winterbekleidung kennt man auf den Fidschi Inseln nicht. Nur selten liegen die Temperaturen dort unter 18 Grad.
Der Kontakt zu ehemaligen Mitspielern des SV 08 ist nie ganz abgebrochen. Schon vor einiger Zeit reifte in Norbert Schneider (Sportchef des SV 08) die Idee, Timo bei seiner Talentsuche zu unterstützen. Kurzerhand wurde vergangene Woche der Trikotbestand der Nullachter gecheckt.


Norbert Schneider: „Bei dieser Nachschau wurde uns erstmal so richtig bewusst, in welcher Konsum- und Wohlstandswelt wir leben. 100 Trikots, 80 Shirts 80 Hosen, die locker noch 2-3 oder gar mehr Jahre getragen werden können, haben wir ausgesondert und versandfertig verpackt. Rund 50 Kilo Sportkleidung sind nun seit vergangenem Samstag auf dem Weg in Richtung Fidschi Inseln!!
Eine gelungene Aktion, die bei den rund 16.000 km von Laufenburg entfernt lebenden Kindern und Jugendlichen hoffentlich viel Freude auslösen wird.
Weiteres über die Arbeit vom Timo demnächst hier …
Spenden nicht vergessen – Aktion endet kommenden Sonntag !


