Pascal Pecoraro: „Am Samstag erwartet uns gegen Teningen ein echtes Heimspiel-Highlight. Da geht es nicht etwa um Wiedergutmachung oder Ähnliches … Ich blicke dem Spiel positiv entgegen

DIENSTAGS NACHGEHAKT – Heute bei Co-Trainer Pascal Pecoraro

JR: 3:1 in Hausen verloren. Niederlage schon abgehakt?
Abgehakt ist die Niederlage mit Sicherheit noch nicht, jedoch tun wir gut daran den Fokus nach vorne zu richten. Wir können uns vorwerfen lassen, dass wir es verpasst haben nach der Halbzeitführung und in Überzahl spielend nicht weiter nach vorne gespielt zu haben. Wir haben den Gegner dadurch selbst wieder stark gemacht und ins Spiel zurückkommen lassen. Nach dem Gegentor zum 1:1 haben wir wieder besser ins Spiel gefunden und in genau dieser Phase haben uns die Hausener mit dem 2:1 den Zahn gezogen.

JR: Zu den gesperrten Yannis De Cassan und Emanuel Esser gesellte sich dann vor der Abfahrt auch Moritz Hackenberger, der kurzfristig absagen musste. Das Spiel stand also von Anfang an unter keinem gute Stern. Was hat denn letztendlich dazu geführt, dass ihr den 1:0 Vorsprung nicht halten konntet?
In der zweiten Halbzeit hat uns die letzte Gier gefehlt den Deckel drauf zu machen. Unterm Strich lässt es sich damit zusammenfassen, dass es Hausen an dem Tag, vor allem in der zweiten Halbzeit, mehr wollte als wir.

Ich möchte jedoch nicht unerwähnt lassen, dass die Vielzahl an Ausfällen, vor allem zusätzlich während des Spiels (Sandro, Felix, Edu), nur schwer zu kompensieren sind. Wir haben in jeden Spieler vollstes Vertrauen, jedoch gehen ab einem gewissen Maß an Rotation zwangsläufig gewisse Routinen abhanden.

JR: Wie sehr sind vorzeitig verletzt vom Spiel gegangen angeschlagen? Ist damit zu rechnen, dass Sandro Knab, Felix Zölle und Eduard Nowak auch kommenden Samstag gegen den Tabellenführer nicht dabei sein können?
Ich gehe davon aus, dass uns Edu und Sandro wieder zur Verfügung stehen werden. Bei Felix müssen wir noch abwarten, allerdings scheint seine Verletzung glücklicherweise weniger schlimm zu sein als zunächst befürchtet.

JR: Hat diese Niederalge der Mannschaft im Hinblick auf das Heimspiel am Samstag einen Dämpfer versetzt? Oder heißt es am Samstag eher „jetzt erst recht!“
Am Samstag erwartet uns gegen Teningen ein echtes Heimspiel-Highlight. Ich blicke dem Spiel sehr positiv entgegen. Es geht dabei nicht um Wiedergutmachung für Sonntag oder ähnliches – vielmehr sollten wir uns auf die Aufgabe freuen und mit genau der Leidenschaft und Entschlossenheit auftreten, die uns über weite Strecken der Hinrunde so stark gemacht haben.

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