Stadt nutzt die Spielpause und vergibt Auftrag zur Erweiterung des Waldstadions

Westlich des Hauptspielfeldes entsteht ein zweiter Kunstrasen –
Beginn der Rodungsarbeiten noch diese Woche

Die Monate Februar und März standen für den SV 08 wahrlich unter keinem guten Stern. Waren es Ende Februar zunächst zwei heftige Stürme, die im Waldstadion größere Schäden anrichteten, sorgte im Monat März das Corona-Virus dafür, dass, wie in ganz Europa, der komplette Spiel- und Trainingsbetrieb zum Erliegen kam.

Seit dem 13. März 2020 herrscht also Ruhe im sonst eher überfrequentierten Waldstadion.

Nach all diesen Schreckensmeldungen durfte der 1. Vorsitzende des SV 08, Johann Scheible, gestern endlich mal wieder auch eine positive Nachricht entgegennehmen, die er heute hoch erfreut zur Information aller Freunde des Laufenburger Fußballs an die Homepage-Redaktion weitergeleitet hat.

Bürgermeister Ulrich Krieger hatte Johann Scheible gestern in Kenntnis gesetzt, dass er per Eilentscheidung gem. § 43 (4) GemO die Firma GOTEC mit dem Bau des zweiten Kunstrasens beauftragt habe. Eine schnelle Entscheidung sei u.a. auch deshalb erforderlich gewesen, da laut Mitteilung des Badischen Sportbundes angesichts der Corona Krise für nach 2020 geplante Baumaßnahmen in naher Zukunft kaum noch mit Fördermitteln gerechnet werden könne.

Schon bald nach Gründung des Jugendförderverein Region Laufenburg hatten SV 08 und JFV den Antrag auf Erweiterung des Waldstadions gestellt. Mit weit über 300 zu betreuenden Jugendlichen und dem lang gehegten Wunsch in Laufenburg auch den Frauenfußball wieder ins Leben zu rufen, sei es äußerst schwierig geworden, allen Mannschaften adäquate Trainingsmöglichkeiten zu bieten.

Nach dem Bau des Kunstrasens östlich des Sportheims im Jahre 2012, soll nun westlich des Hauptspielfeldes (siehe Fotomontage) der zweite Kunstrasen einschließlich der Infrastruktur mit Toilettenanlagen entstehen.

Die derzeit zwangsläufige Ruhe im Waldstadion soll nun genutzt werden, um sofort mit den Baumaßnahmen zu starten. Noch diese Woche soll mit den Rodungsarbeiten, die in großen Teilen bereits von den beiden Stürmen im Februar in Angriff genommen wurden, fortgesetzt werden.

Wenn alles planmäßig läuft könnte das neue Spielfeld noch in diesem Jahr fertig gestellt werden. Bleibt zu hoffen, dass bis dahin das Corona-Virus besiegt sein wird und der Ball im dann erweiterten Waldstadion wieder rollen darf.

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